Route 3: An der Birk (Punkt Nr. 31)

Der naturbelassene Lauf des Olefbaches zeigt beispielhafte Mäanderbildungen.
Am Zusammenfluss der oberen Olef mit dem Tröglichtenbach haben diese sogar zu Abschnürungen der Bachschlingen geführt.

Übrigens: Tröglichtenbach kommt von „Truglichter“ gleichbedeutend mit „Irrlichter“, die im Dunkeln zuweilen im Bereich mooriger Stellen zu beobachten sind und zu manchen Gruselgeschichten Anlass gaben.

Mäander entstehen aus ursprünglich leichten Bachkrümmungen. Weil hier das Wasser mehr an den Außenrand der Krümmung drängt, wird im Laufe der Zeit der „Prallhang“ ausgespült.
Am „Gleithang“, dem inneren Ufer, lagern sich hingegen Sande und Kiese ab. Das Bachbett wird im Laufe der Zeit ausgekolkt, bis die mäanderartigen Schlingen entstehen. Schließlich brechen die dicht zusammenliegenden Enden einer Schleife durch, und eine Abschnürung entsteht.